- um meine Fahrt von Berlin nach Basel, wo ich bequem in einem Abteil saß, das ich bis Frankfurt mit einem Mann teilte und dann alleine war, wohl auch, weil Kira jedes mal knurrte, sobald jemand die Tür auch nur einen Spalt öffnete
- oder um die enttäuschende Erfahrung mit den schweizerischen Zügen, da ich, anstatt von Basel direkt nach Chiasso fahren zu können, 3 mal umsteigen musste und das mit Hund, Hundekörbchen und Gepäck, das, trotz guten Willens, es o leicht wie möglich zu halten, sehr schwer war und das alles, weil ein Zug ausfiel, der kaputt war.
- es geht auch nicht um Paula's Haus
von dessen Balkon aus der Monte Rosa zu sehen ist. Der mit 4663 M der zweithöchste Berg der Alpen ist
- oder um 'mein' Auto, mit dem ich hier herumkurven kann mit dem ich auch schon mal mit Paula gefahren bin, die dann meinte: "das ist keine Einbahnstraße, du kannst hier rechts fahren " und ich dachte, ich wäre in Schottland!
- es geht nicht um die Esskastanien, die hier überall in Massen auf dem Boden liegen


und der Kira Schwierigkeiten mit dem Laufen machen, auch der Katze
- es geht auch nicht um Roberto, der mit Frau und 8jährigem Sohn von Minneapolis hergeflogen ist, eine Nacht hier übernachtet hat um dann nach Alba zu einem Trüffel Festival zu fahren, danach, am Sonntag nochmal hier schlafen und Montag zurück fliegen wird, der Honig sammelt und über 40 verschiedene Sorten zu Hause hat
- oder darum, wie sich Hund und Katze nähern
- oder um den Parmesankäse
der hier besonders gut und billig ist
Um all das geht es nicht, sondern der Inhalt des 1. Bericht ist
Der Müll
der hier so sorgfältig gesammelt und entsort wird, was mich so beeindruckt hat, dass ich sofort darüber berichten will. 67 % des Mülls wird hier getrennt eingesammelt.

Es gibt fünf verschiedene Kategorien mit je der eigenen Farbe: Kompost, Papier, Flaschen und Aluminium, Allgemein und Plastik. Der Müll wird in durchsichtigen Plastiktüten zum Abholen abgestellt, dabei wird kontrolliert, dass alles richtig eingetütet wurde, wenn nicht, wird Bußgeld erhoben. Die Plastiktüten sind aus Gemüse hergestellt und abbaubar. Auch die Tüten in den Geschäften sind aus dem gleichen Material. Allerdings, ist das Fach für Plastik das größte, es ist das in der Mitte, weil es auch hier viel vorverpacktes Zeug gibt. Heute habe ich z. B. Haferflocken aus einer Pappschachtel genommen, die waren noch mal in einer Plastiktüte eingeschweißt.
Besonders beeindruckt hat mich allerdings die Liste, auf der alles aufgezählt ist, wohin was wohin gehört.

Sowas habe ich in Deutschland noch nicht gesehen. Ich gebe zu, in Berlin wird die Abfallbeseitigung eher lasch betrieben und es gibt sicher Gemeinden in Deutschland, die rigoroser vorgehen, es kommt mir allerdings vor, dass es hier besonders ernsthaft betrieben wird.
Es ist z.B. auch verboten, seine Heizung vor dem 15.10. anzumachen, es werden die Schornsteine überprüft, damit nicht etwa doch geheizt wird, sollte es sehr kalt sein, wie es hier in September war, aber bisher im Oktober noch nicht.
Das also wollte ich euch als erstes erzählen. Mal sehen, wie es weiter geht. Nächste Woche ist Paula in Mumbai, dann bin ich mit Sara, Hund und Katze, Vögeln und Fischen alleine im Haus und ich hole Sarah 3x in Varese ab. Ich habe vor, einmal nach Mailand zu fahren, mal sehen, wie das mit Kira wird, die zu Hause bleiben soll. Dem Italienisch bin ich bisher ausgewichenen, ich habe immer noch die Befürchtung, Italienisch und Englisch verträgt sich im meinem Kopfe nicht. Aber noch habe ich ja Zeit.








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen