Freitag, 24. November 2017

Die Geschichte mit der Mütze


Bei dieser Reise habe ich mir sehr viel Mühe gegeben, mit so wenig Gepäck wie möglich auszukommen, was unter anderem dazu führte, dass ich vor meiner Abfahrt um 6 Uhr morgens um halb zwei nachts die Sachen von meinem kleinen Rucksack in den großen umgepackte. Wegen dieses minimalistischen Anspruchs habe ich, außer meinen Hut, 
nur noch eine Mütze eingepackt.
Ich ziehe sie jedoch selten an, weil es doch meistens zu warm ist, letzten Samstag wäre sie mir allerdings gerade recht gewesen. Es war so kühl, dass ich meine Winterjacke anziehen wollte zu der mein Hut einfach nicht passt. Überall habe ich gesucht, sie war nicht zu finden, weder wo sie sein sollte, noch wo sie nicht sein konnte.
So bin ich ohne sie gegangen und zwar zum Hundetrainingsplatz um zu sehen, wie lange uns das dauert, falls Hund mal ein Training braucht. 20 Minuten, viel zu kurz, um gleich wieder nach Hause zu gehen. Also bin ich weiter gegangen, auf einen mir unbekannten Weg. Wo ich wohl raus kommen werde? Irgendwie finde ich schon meinem Weg zurück, da war ich mir sicher. Ich ging weiter den Hügel hoch, bog dann auf einen anderen Weg ab und immer noch ging's weiter.

Doch halt! Was ist denn das?
Das kann doch nicht sein! Sieht aus wie meine Mütze! Nein, das kann wirklich nicht sein. Ich näherte mich dem Baum und ...
es war tatsächlich meine Mütze. Wie ist die nur dahin gekommen? Hängt an einem Ast und das bei den Stürmen, die wir hatten.  Ein Rätsel. Ungelöst.
Nun kann es vor mir aus kalt werden.


Samstag, 18. November 2017

Mi chiamo Herma

Das wird nun mein fünfter Vorname sein, weil Hermine für die Italiener_innen zu schwer ist. 
Nur zur Erinnerung all meine Namen: Gudrun, Gulla, Magdalena, Hermine und nun auch Herma. Ihr braucht das aber nicht zu merken, nennt mich, wie ihr wollt.

Wie ich an dieses Namen gekommen bin.

Ich hatte Pilates ausprobiert. Die Trainerin war sehr gut, aber emotional hat es mir nicht gefallen, wahrscheinlich wäre ich hingegangen, hätte Pilatus gemacht und danach wieder gegangen.

Der Italienisch-Kurs hat mir auch nicht gefallen. Die Lehrerin schien mir nicht sehr motiviert und auch da konnte ich nicht sehen, wie ich Kontakte knüpfen könnte.

Dann der der Senior_innen-Klub. Ich habe mich sehr wilkommen gefühlt.
Montags und mittwochs eine Stunde Gymnastik, danach andere Aktivitäten. 
Die Gymnastik ist nicht sehr streng, aber eine Stunde, das merke ich schon. Es geht recht locker zu, eine Teilnehmerin hat die ganze Zeit geredet.
Jetzt wird natürlich Adventsschmuck hergestellt, der dann verkauft werden soll. Das nächste Mal mache ich ein paar Fotos.

Da habe ich auch den Namen bekommen, Herma. Daran werde ich mich auch gewöhnen.




Dienstag, 7. November 2017

Feuer, Feuer


Es brennt auf dem Campo die Flori. Der Wind, der Wind, das schreckliche Kind hat in die kleine Glut gepustet und das Feuer entfesselt. Feuer, das gierig Bäume, Sträucher und Laub verschlingt und dichte Schwaden von Rauch in die Luft bläst.


In der Nacht lodern die Flammen, weit in der Ferne sichtbar

Wir Menschen auf dieser Seite des Sees schauen dem Spektakel gebannt zu und schießen Fotos.

Kleine Flugzeuge saugen vom See Wasser auf
und schütten es in die Flammen. Wieder und wieder. Auf dem See Wasser aufnehmen, es auf die Flammen werfen, auf dem See Wasser aufnehmen, es auf die Flammen werfen. Während Freiwillige des Alpenvereins und der Gemeinden Schleisen in den Wald schlagen und diese mit Sand auffüllen. So kann sich das Feuer nicht ausbreiten.

Nach drei Tagen harter Arbeit, drei Tage Spannung und Bangen, ist das Feuer bezwungen, die Gefahr gebannt.





Weiter unterwegs

Während meiner Wanderung in Schottland gestern, fiel mir mein Blog ein und Ideen purzelten in meinem Kopf, was ich alles beschreiben möchte....